Wir liefern Kehrmaschinen, Scheuersaugmaschinen, autonome Reinigungsroboter, Stromgeneratoren und mobile Lichtmasten für Industrie, Gewerbe und Kommunen – mit persönlicher Fachberatung durch Technikermeister Andreas Tendyck.
In Lager und Logistik entscheidet nicht die Stundenleistung
Kurz gesagt: Die Frage ist nicht, wie viel Quadratmeter eine Maschine pro Stunde schafft – sondern wann überhaupt gereinigt werden kann. Solange Stapler fahren und kommissioniert wird, ist die Fläche belegt. Daraus ergeben sich zwei Wege, und sie schließen einander nicht aus.
| Bemannte Maschine | Reinigungsroboter | |
|---|---|---|
| Flächenleistung | hoch – bis 15.000 m²/h | niedriger – 1.000 bis 3.800 m²/h |
| Bindet Personal | ja, die gesamte Einsatzzeit | nein, läuft unbeaufsichtigt |
| Braucht ein Zeitfenster | ja, im Betriebsablauf | nein – nachts, in Randzeiten, am Wochenende |
| Kommt überall hin | ja, Bediener entscheidet | nein – zugestellte Flächen werden umfahren |
| Stärke | Große Fläche in kurzer Zeit | Gleichmäßiges Ergebnis ohne Personalzeit |
Die Rechnung, die den Unterschied zeigt: Eine KM180-PRO schafft 15.000 m² in einer Stunde – aber diese Stunde muss jemand fahren, und die Fläche muss frei sein.
Der Beetle kehrt mit 3.780 m²/h und läuft vier bis acht Stunden. In einer Nachtschicht sind das rund 22.000 m² ohne eine einzige Personalstunde. Er ist langsamer und trotzdem in der Summe überlegen – vorausgesetzt, die Fläche ist nachts frei.
Passt die Maschine in Ihre Gassen?
Der häufigste Planungsfehler in Lagern: Die Maschine wird nach der Hallenfläche ausgewählt und passt anschließend nicht zwischen die Regale. Messen Sie Ihre schmalste Gasse, bevor Sie entscheiden.
| Modell | Breite bzw. Arbeitsbreite | Reinigungsart | Leistung |
|---|---|---|---|
| Beetle (Roboter) | 650 mm Gerätebreite | trocken, kehren & saugen | 3.780 m²/h |
| Omnie (Roboter) | 700 mm Gerätebreite | kehren und nass | 1.000–1.400 m²/h |
| SM80S-PRO | 1.030 mm | nass, Doppelbürste | 4.500 m²/h |
| SM125-PRO | 1.150 mm | nass, Doppelbürste | 5.500 m²/h |
| KM120-PRO | 1.380 mm | trocken, kehren | 8.000 m²/h |
| KM160-PRO | 1.460 mm | trocken, kehren | 8.000 m²/h |
| KM180-PRO | 1.900 mm | trocken, kehren | 15.000 m²/h |
Bei den Aufsitzmaschinen ist die Arbeitsbreite angegeben – das Fahrzeug selbst ist breiter. Bei den Robotern die Gerätebreite. Rechnen Sie in beiden Fällen Bewegungsspielraum hinzu, besonders am Gassenende beim Wenden.
Der Schmutz im Lager ist anders
Kartonstaub, Folienreste, Splitter von beschädigten Paletten, Umreifungsbänder – dazu Reifenabrieb der Stapler als schwarze Streifen auf dem Beton und Schmutzeintrag durch die Ladetore. Das ist überwiegend trockener Grobschmutz, und der gehört gekehrt, nicht gewischt.
Erst kehren, dann scheuersaugen. Wer Grobschmutz liegen lässt und direkt nass reinigt, setzt die Saugleiste zu und verkürzt die Standzeit der Bürsten spürbar. In Lagern mit hohem Kartonanteil ist das der häufigste Grund für vorzeitigen Verschleiß.
Viele Logistikbetriebe fahren deshalb zweigleisig: täglich kehren – bemannt oder mit dem Beetle – und in größeren Abständen nass nachreinigen, wo Reifenabrieb und Ladezonenschmutz es erfordern.
Staplerverkehr und Ladezonen
Beide Roboter sind für den Betrieb in belebten Umgebungen ausgelegt und weichen erkannten Personen und Hindernissen aus. Trotzdem gilt in der Praxis:
- Randzeiten sind effizienter. Je weniger Ausweichmanöver, desto näher kommt der Roboter an seine Nennleistung.
- Ladezonen als Sperrbereich anlegen. Dort steht ständig Ware, und Nässe von draußen wird hereingetragen – diese Flächen bleiben besser dem bemannten Gerät vorbehalten.
- Was am Boden steht, wird umfahren. Eine abgestellte Palette bedeutet: Der Bereich darunter bleibt ungereinigt. Wo dauerhaft kommissioniert wird, ergibt der Roboter nur zusammen mit einer festen Freihalteregel Sinn.
- Tankgröße beachten. Der Omnie führt 30 Liter Frischwasser mit und arbeitet beim Schrubben rund drei Stunden – für sehr große Hallen ist die bemannte Maschine mit 80 oder 125 Litern die realistischere Wahl.
Unsere Empfehlung nach Aufgabe
| Ihre Situation | Empfehlung |
|---|---|
| Große Halle, trockener Grobschmutz, freies Zeitfenster | KM160-PRO oder KM180-PRO |
| Große Halle, aber niemand hat Zeit zum Fahren | Beetle (Kehrroboter, nachts) |
| Hallenboden mit Reifenabrieb, Nassreinigung nötig | SM80S-PRO oder SM125-PRO |
| Kommissionierbereich, regelmäßig nass, personalarm | Omnie |
| Schmale Regalgassen unter 1 m | Beetle oder Omnie – bemannte Aufsitzmaschinen passen nicht |
| Außenfläche, Hof, Ladezone im Freien | KM160-PRO mit Dach oder KM180-PRO mit Kabine |
| Beides – täglich kehren, seltener nass | Kombination, wir stimmen sie ab |
Häufige Fragen
Ersetzt ein Reinigungsroboter die bemannte Maschine?
In der Regel nicht vollständig. Der Roboter übernimmt die große, gleichförmige Fläche ohne Personalzeit. Ladezonen, Randbereiche, zugestellte Abschnitte und Sonderfälle bleiben beim bemannten Gerät oder beim Personal. In der Praxis entlastet der Roboter einen Engpass – er baut keine Stelle ab.
Warum empfehlen Sie einen Roboter mit 3.780 m²/h statt einer Maschine mit 15.000 m²/h?
Weil die 15.000 m²/h nur zählen, wenn jemand fährt und die Halle frei ist. Der Beetle läuft vier bis acht Stunden ohne Bediener – in einer Nachtschicht rund 22.000 m². Entscheidend ist nicht die Spitzenleistung, sondern wie viel Fläche am Ende der Woche tatsächlich gereinigt wurde.
Passt eine Maschine in unsere Regalgassen?
Messen Sie Ihre schmalste Gasse. Der Beetle ist 650 mm breit, der Omnie 700 mm. Bemannte Aufsitzmaschinen brauchen deutlich mehr Platz – dort ist die Arbeitsbreite kleiner als das Fahrzeug. Bei engen Gassen sind die Roboter oft die einzige maschinelle Lösung.
Was ist mit dem Schmutz unter abgestellten Paletten?
Der bleibt liegen – bei jeder Maschine und bei jedem Roboter. Ein Roboter umfährt Hindernisse, ein Bediener fährt ebenfalls drumherum. Wer ein gleichmäßiges Ergebnis will, braucht eine Freihalteregel für die Reinigungszeiten – das ist eine organisatorische Frage, keine technische.
Wie aufwendig ist die Einrichtung eines Roboters?
Die Fläche wird einmalig eingemessen, Reinigungszonen und Sperrbereiche werden festgelegt. Diese Einrichtung und die Einweisung Ihres Personals übernehmen wir vor Ort im Umkreis von 150 km um Kempen am Niederrhein.
Kaufen, leasen oder mieten?
Bei dauerhaftem Einsatz rechnet sich der Kauf oder das Leasing. Für Saisonspitzen und Projektlager ist die Langzeitmiete meist günstiger. Einen Überblick finden Sie auf unserer Seite Finanzierung.
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Bestellung, Lieferung und Service.
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2. Wo liefert Tobasa Solutions GmbH?
Wir liefern innerhalb Deutschlands und in verschiedene EU-Länder.
3. Welche Zahlungsmethoden werden akzeptiert?
Wir akzeptieren Kreditkarten, PayPal und Banküberweisungen. Leasing / Mietkauf über unseren Partner Mercator Leasing
4. Wie lange dauert die Lieferung?
Die Lieferzeiten variieren je nach Standort und Produktverfügbarkeit. Reinigungsroboter werden nach Absprache geliefert und vor Ort eingerichtet.
5. Was tun bei technischen Problemen?
Wir haben eine Reklamationsrichtlinie mit 3 Eskalationsstufen.
1. telefonischer Support (95% erfolgreich)
2. schneller Ersatzteilversand
3. Abholung-Reparatur-Rückversand durch Tobasa Solutions GmbH
6. Wie kann ich den Kundenservice kontaktieren?
Sie können uns per E-Mail: info@tobasa-solutions.de oder Telefon: 02152 8721 880 für Anfragen und Unterstützung erreichen.