Sie kaufen kein Gerät – Sie kalkulieren ein Betriebsmittel
Kurz gesagt: Für einen Gebäudedienstleister ist die Maschine eine Position in der Kalkulation. Entscheidend ist nicht der Anschaffungspreis, sondern wie viele Personalstunden sie je Objekt und Monat einspart – und ob sie in das Objekt überhaupt hineinkommt.
Die Rechnung hinter dem Angebot
In der Ausschreibung steht ein Preis je Quadratmeter oder je Monat. Dahinter stehen Stunden – und genau die verschiebt eine Maschine.
Der Rechner auf den Maschinenseiten macht das transparent: Sie geben Fläche, Reinigungsfrequenz und Ihren eigenen Stundensatz ein und erhalten Zeitersparnis je Reinigung, Kostenersparnis pro Jahr und die Amortisation in Monaten.
Wichtig für Ihre Kalkulation: Wir rechnen mit einem Praxisabschlag von 30 % auf die Herstellerangabe. Wendemanöver, Randbereiche und Nachfüllstopps kosten Zeit – wer mit dem Katalogwert kalkuliert, verkalkuliert sich.
Objektwechsel: die Maschine muss hineinkommen
Sie reinigen fremde Gebäude, oft mehrere pro Woche. Die Maschine muss transportiert und im Objekt bewegt werden – das entscheidet häufiger über die Auswahl als die Flächenleistung.
| Ihre Situation | Empfehlung | Warum |
|---|---|---|
| Kleine Objekte, Treppen, Aufzug, häufiger Wechsel | ProMax 60 | 450 mm, kompakt, handgeführt |
| Büro- und Verkehrsflächen bis 900 m² | SM55F-PRO | 850 mm mit Fahrantrieb |
| Objekte bis 1.500 m² | SM60S-PRO | Doppelbürste, 1.030 mm, 3.000 m²/h |
| Feste Standorte, große zusammenhängende Fläche | SM80S-PRO / SM125-PRO | Aufsitz – hoher Durchsatz, schwer zu versetzen |
| Außenanlagen, Höfe, Parkflächen | KM80-PRO bis KM180-PRO | Kehrmaschinen, mit Dach oder Kabine |
| Büroobjekt bis rund 1.000 m², niemand vor Ort | Phantas (Roboter) | kompakt, für Büro- und Verkehrsflächen ausgelegt |
| Größere Fläche, unbeaufsichtigt in Randzeiten | Omnie (Roboter) | läuft unbeaufsichtigt, Ergebnis reproduzierbar |
Aufsitzmaschinen bringen den höchsten Durchsatz, lassen sich aber nicht über Treppen oder in jeden Aufzug bewegen. Wer wöchentlich zwischen Objekten wechselt, fährt mit handgeführten Maschinen in der Summe oft besser – auch wenn die Stundenleistung auf dem Papier niedriger ist. Reinigungsroboter bleiben dagegen im Objekt: Sie eignen sich für feste Vertragsobjekte, nicht für wechselnde Einsätze.
Personalmangel ist Ihr Kernproblem, nicht Ihr Nebenthema
Ein Reinigungsroboter beantwortet das anders als eine schnellere Maschine: Er übernimmt die große, gleichförmige Fläche ohne Personalzeit – nachts, am Wochenende, in einem Objekt, in dem gerade niemand ist.
Ehrlich gerechnet: Der Roboter ersetzt keine Reinigungskraft. Kanten, Sanitärbereiche, Oberflächen und Treppen bleiben Handarbeit – und dafür wird Ihr Personal ohnehin gebraucht. Was er löst, ist der Engpass: ein Objekt bedienen, für das Ihnen sonst die Stunden fehlen.
Weil die Reinigungskarte fest hinterlegt ist, fällt das Ergebnis jeden Tag gleich aus. Gegenüber einem Auftraggeber ist diese Gleichmäßigkeit oft mehr wert als Geschwindigkeit – sie ist der Unterschied zwischen „gereinigt“ und „keine Reklamation“.
Mietdauer an die Vertragslaufzeit koppeln
Ihre Objektverträge sind befristet, Ihre Maschinen nicht. Genau hier liegt das kaufmännische Risiko: Eine gekaufte Maschine bleibt, wenn das Objekt verloren geht.
- Kauf – sinnvoll für Maschinen, die Sie objektübergreifend einsetzen und dauerhaft auslasten.
- Leasing – schont die Liquidität, feste Raten, planbar über 24 bis 60 Monate.
- Langzeitmiete – die Antwort auf befristete Objektverträge: Sie mieten für die Laufzeit, nicht für die Lebensdauer der Maschine.
Welche Variante zu welchem Objekt passt, rechnen wir mit Ihnen durch – einen Überblick finden Sie auf unserer Seite Finanzierung.
Ausfall ist bei Ihnen eine Vertragsfrage
Steht die Maschine, steht nicht Ihr Betrieb – sondern die Leistung, die Sie schulden. Deshalb gehören Verschleißteile bei einem Dienstleister ins Regal und nicht in die Bestellung: Sauglippe, Ersatzbürste, Pad und Padhalter. Unser Starter-Kit deckt das für 350 € netto ab.
Kommt es doch zum Problem, greift unsere dreistufige Routine: telefonischer Support, schneller Ersatzteilversand, im äußersten Fall Abholung und Reparatur. Sie sprechen dabei direkt mit Technikermeister Andreas Tendyck – kein Callcenter, keine Warteschleife.
Häufige Fragen
Wie rechne ich eine Maschine in mein Angebot ein?
Über die eingesparten Personalstunden. Fläche geteilt durch die realistische Flächenleistung ergibt die Maschinenzeit; die Differenz zur manuellen Reinigung, multipliziert mit Frequenz und Ihrem Stundensatz, ist Ihre jährliche Ersparnis. Rechnen Sie mit einem Praxisabschlag von rund 30 % auf die Herstellerangabe – der Rechner auf den Maschinenseiten tut das bereits.
Welche Maschine eignet sich für wechselnde Objekte?
Handgeführte Modelle. Die ProMax 60 mit 450 mm kommt über Treppen und in jeden Aufzug, die SM55F-PRO mit Fahrantrieb deckt Büro- und Verkehrsflächen bis etwa 900 m² ab. Aufsitzmaschinen lohnen sich nur an festen Standorten.
Lohnt sich Miete statt Kauf bei befristeten Objektverträgen?
Häufig ja. Bei einem Vertrag über zwei oder drei Jahre tragen Sie beim Kauf das Risiko, auf der Maschine sitzen zu bleiben. Die Langzeitmiete lässt sich an die Laufzeit koppeln. Bei Maschinen, die Sie objektübergreifend einsetzen, ist der Kauf meist günstiger.
Ersetzt ein Reinigungsroboter Personal?
Nein. Er übernimmt die großflächige Routinereinigung ohne Personalzeit. Kanten, Sanitärbereiche, Oberflächen und Treppen bleiben Handarbeit. In der Praxis entschärft er einen Personalengpass, statt eine Stelle abzubauen.
Was passiert, wenn die Maschine während eines Auftrags ausfällt?
Wir arbeiten in drei Stufen: telefonischer Support, schneller Ersatzteilversand und – falls nötig – Abholung, Reparatur und Rücksendung. Für Dienstleister empfehlen wir zusätzlich, Verschleißteile vorzuhalten; unser Starter-Kit deckt die Erstausstattung ab.
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